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In unserem Blog findest du alles rund um die Themen Bienen und Gesundheit sowie nützliche Tipps für ein starkes Immunsystem und einen natürlichen, gesunden Lebensstil.

Wie kann jeder seinen Beitrag zur Bienenrettung leisten?

Seit Jahren warnen die Forscher vor dem Bienensterben. Bienen liefern nicht nur Honig, sondern sind als Blütenbestäuber wichtige Nutztiere. Etwa 80 Prozent aller Pflanzen sind auf eine Bestäubung durch Insekten angewiesen. Doch warum sterben Bienen und wie kann man Bienen helfen? Es gibt viele einfache Möglichkeiten und Maßnahmen für den Balkon, Garten und Einkaufswagen, um das Bienensterben zu verhindern. Dabei kann jeder mit kleinen oder größeren Veränderungen seinen Beitrag zur Bienenrettung leisten. Im Folgenden erfährt man die Gründe für das Bienensterben und erhält hilfreiche Tipps, um das Bienensterben zu verhindern.

Warum sterben Bienen?

Die meisten Gefahren für die Bienen werden von Menschen verursacht. Das Einsetzen von Insektiziden ist unter anderem für das Bienensterben verantwortlich. In vielen Klein- und Hausgärten, im konventionellen Gemüse- und Obstbau sowie in der konventionellen Landwirtschaft kommen Insektizide zum Einsatz. Die Insektenvernichtungsmittel sollen Schädlinge abtöten. Doch auch für andere Insekten stellen sie eine große Gefahr dar. Insbesondere systemische Insektizide, welche sich in allen Teilen der behandelten Pflanzen verteilen, tragen zum Bienensterben bei. Die monotone Agrarwirtschaft ist ein weiterer Grund, warum Bienen sterben. Im konventionellen Mais- und Getreideanbau blüht nichts. Die monotonen und ausgeräumten Agrarlandschaften bieten den Insekten keinen Unterschlupf, keine Nahrung und keine Nistplätze. Ferner führt die Erderwärmung dazu, dass zahlreiche Blühpflanzen heutzutage früher blühen als vor einigen Jahrzehnten. Somit bringt der Klimawandel den Rhythmus von Pflanzen und Insekten durcheinander. Lange Trockenheitsphasen im Frühjahr und Sommer sowie milde Winter wirken sich negativ auf die Insekten aus und versetzen sie unter Stress.


Warum sterben Bienen? - die Varroamilbe und Überzüchtung

Die Bienen werden von der Varroamilbe, einer 1-2 mm großen Milbe, bedroht. Diese befällt die Bienenstöcke und saugt den erwachsenen Arbeiterinnen Blut ab. Ferner legt sie ihre Eier in die Brut der Bienen. Der Parasit stammt aus Asien und ist heute auf der ganzen Welt verbreitet. Manchmal werden Chemikalien gegen die Varroamilben eingesetzt, was wiederum die Bienen schwächt. Ein weiterer Grund ist die Überzüchtung. Dadurch fehlt den Bienen die Widerstandskraft.


Wie kann man Bienen helfen? - Wildwiesen, Pflanzenvielfalt, Nisthilfen

Bienen mögen wild wachsende Pflanzen. Man kann im eigenen Garten bestimmte Stellen frei lassen, damit Wildwiesen entstehen. Viele Wildpflanzen wachsen schnell von allein. Gartenbesitzer können das Bienensterben verhindern, indem sie bei der Bepflanzung des Gartens auf eine Pflanzenvielfalt achten. Ideal sind regionale Pflanzen mit offen blühenden Blüten. Neben der Unterstützung durch Pflanzenvielfalt kann man den Bienen einen Nisthilfen bieten. Wer keinen Garten hat, kann den Bienen Nahrung auf dem Balkon bieten. Dafür stellt man Blumenkisten auf, die in dicht besiedelten Gegenden eine kleine Oase für die Bienen darstellen. Im Sommer finden die Bienen schwerer eine Wasserstelle. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann eine Tonschale mit Wasser, Stöcken und ein bisschen Moos hinstellen. Am besten eignen sich windstille und schattige Stellen.


Wie kann man Bienen helfen? - Bio-Lebensmittel und regionalen Honig kaufen

Man kann Bienen helfen und Bienensterben verhindern, indem man Bio-Lebensmittel kauft. Dadurch werden Landwirte unterstützt, die keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwenden. So unterstützt man auch die Bienen. Ferner sollte man am besten regionalen Honig kaufen. Auf Nachfrage bekommt man wichtige Informationen, wie der Honig gewonnen wird. Wer seinen Honig vom regionalen Imker bezieht, unterstützt die lokalen Bienenvölker und regionale Flora.


Samenbomben - Seed bombs

Samenbomben (Seed bombs) sind eine einfache Möglichkeit, um brachliegende Flächen mit ein paar Blumen oder etwas Grün zu verschönern. Die Samenbomben bestehen aus Samen heimischer Pflanzen, Ton und Komposterde. Die Erde und der Ton beschützen die Samen vor Vögeln. Beim Spazierengehen kann man eine Samenbombe hinterlassen, die Umwelt begrünen und das Bienensterben verhindern. Die abgeworfene Samenbombe wird sich mit Regenwasser vollsaugen, woraufhin die Samen quellen. Die Seed bombs lassen sich selbst herstellen oder man kann sie einfach kaufen.